Tierarztpraxis Dr. Petra Lippoth • Tel.: 06251-707208 / -209
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Vorsorge bei Tieren

Zecken

Von Februar bis Oktober sind in unseren Breitengraden die Zecken aktiv. Der "gemeine Holzbock" (Ixodes ricinus) ist die häufigste Zeckenart, die Haus- und Wildtiere aber und den Menschen befallen kann. Inzwischen kommt auch die "braune Hundezecke" (Rhipicephalus sanguineus) und die Auwaldzecke (Dermacentor retidularis) in Deutschland immer häufiger vor.

Die Zecken gehören zu den Spinnentieren. Die Entwicklung vom Ei zur erwachsenen Zecke umfasst mehrere Stadien: Ei - Larve - Nymphe - Zecke. Die Stadien saugen für einige Tage Blut auf ihren Wirten und entwickeln sich dann am Boden weiter. Weibchen legen nach der Paarung und einer Blutmahlzeit mehrere tausend Eier auf dem Boden ab.

Die Zecken leben im hohem Gras oder niedrigen Sträuchern an Wegrändern. Sie erkennen ihre Wirte über Geruchsstoffe, Temperatur und durch Erschütterungen.

Auf dem Wirt krabbeln sie dann zunächst noch eine Weile umher, bevor sie sich festsaugen. In dieser Phase lassen sie sich relativ leicht absammeln. Haben sie sich erst festgebissen, sollten sie schnellstmöglichst entfernt werden. Je länger der Saugakt dauert, umso größer ist das Risiko, dass mit dem Speichel der Zecke Krankheitserreger übertragen werden.

Krankheiten, die durch Zecken übertragen werden:

  • Borreliose (eine Impfung ist möglich)
  • FSME
  • Anaplasmose
  • Ehrlichiose

Vorbeugung:

  • spot on Präparate
  • Halsband