Vorsorge

Individuelle Vorsorge

Ein persönliches Absicherungskonzept für Ihr geliebtes Haustier ist besonders wichtig, um auch in Notfällen optimal vorbereitet zu sein. Neben einer guten Tierkrankenversicherung sollten Sie auch überlegen, wer sich um Ihr Haustier kümmert, falls Sie selbst einmal nicht dazu in der Lage sind. Eine vertrauenswürdige Person sollte im Notfall Zugang zu Ihrem Zuhause und den nötigen Informationen haben, um für das Wohl Ihres Tieres zu sorgen. Darüber hinaus kann es sinnvoll sein, finanzielle Rücklagen anzulegen, um unerwartete Tierarztkosten stemmen zu können. Damit geben Sie Ihrem geliebten Haustier die bestmögliche Absicherung.

Wissenswertes und Vorsorge

Vorsorge Impfungen

Impfungen sind wichtige Vorsorgemaßnahmen, um schwerwiegende bakterielle und virale Erkrankungen zu verhindern.

Gerne beraten wir Sie darüber, welche Impfungen für Ihr Tier sinnvoll oder – beispielsweise für eine Auslandsreise – rechtlich notwendig sind. Da nur gesunde Tiere geimpft werden dürfen, findet davor eine gründliche Untersuchung statt.

Bei dieser können auch von Ihnen eventuell unerkannte Probleme oder Krankheiten frühzeitig festgestellt und rechtzeitig behandelt werden, z.B. Zahn- und Gewichtsprobleme.

Impfung Kaninchen

Es wird gegen zwei Viruserkrankungen: die so genannte „Chinaseuche“ oder RHD (Rabbit Haemorrhagic Disease) und die Myxomatose geimpft. Beide Krankheiten werden durch Stechmücken oder durch Kontakt mit einem infizierten Tier übertragen. Sie sind hochansteckend und verlaufen in den meisten Fällen tödlich.

Die RHD zeichnet sich bei den Tieren durch Blutungen und Atemnot aus , wobei es häufig zu plötzlichen Todesfällen kommt, ohne dass zuvor Krankheitssymptome festgestellt wurden.

Die Myxomatose äußert sich durch Schwellungen im Bereich der Augenlider, des Mundes und der Genitalien.

Um diesen Viruskrankheiten vorzubeugen, sollten junge Kaninchen erstmalig im Alter von 5 Wochen geimpft werden.

Wissenswertes über Zecken

Ganzjährig sind in unseren Breitengraden die Zecken aktiv. Der „gemeine Holzbock“ (Ixodes ricinus) ist die häufigste Zeckenart, die Haus- & Wildtiere aber auch den Menschen befallen kann. Inzwischen kommt auch die „braune Hundezecke“ (Rhipicephalus sanguineus) und die Auwaldzecke (Dermacentor retidularis) in Deutschland immer häufiger vor. Weitere Zeckenarten sind auf dem Vormarsch.
Die Zecken leben im hohem Gras oder niedrigen Sträuchern an Wegrändern. Sie erkennen ihre Wirte über Geruchsstoffe, Temperatur und durch Erschütterungen. Auf dem Wirt krabbeln sie dann zunächst noch eine Weile umher, bevor sie sich festsaugen. In dieser Phase lassen sie sich relativ leicht absammeln. Haben sie sich erst festgebissen, sollten sie schnellstmöglichst entfernt werden. Je länger der Saugakt dauert, umso größer ist das Risiko, dass mit dem Speichel der Zecke Krankheitserreger übertragen werden.

Wissenswertes über Flöhe

Flöhe sind ganzjährig aktiv! Sie werden durch Kontakt mit anderen befallenen Tieren übertragen. Flöhe sind nur kurz zur Blutmahlzeit auf dem Tier und leben und vermehren sich ansonsten rasant in der Umgebung (Körbchen, Sofa, Bett, Auto).

Vorsicht! Auch Zweibeiner werden von den Flöhen gebissen.

Flöhe verursachen Juckreiz bis hin zur Flohallergie mit massiven Hautschäden und sind auch Überträger von Bandwürmern! Daher sollte Ihr Tier bei Flohbefall immer zusätzlich entwurmt werden!

Endoparasiten

Diese einzelligen Parasiten können zu schweren Erkrankungen führen (nicht nur Darm-, sondern auch Lungen- und Augenwürmer in der Region) und die Gesundheit der Tiere beeinträchtigen.
Deshalb ist es wichtig, regelmäßig Kotproben zu untersuchen, um auch diese Parasiten frühzeitig zu erkennen und gezielt mit entsprechenden Maßnahmen entgegenzuwirken.